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Aktuelles

Am Mittwoch, dem 20.09.2017, entfällt die Sprechstunde der Leitung.


Die aktuellen Klausurpläne für die Phase 2-17 (Köln und Aachen) sind ab sofort unter "Pläne und Termine" veröffentlicht.

Sondertermine BWL-/VWL-Klausuren Phase 2/2017  [mehr...]


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Für leichte Büro- und Archivarbeiten wird zum nächstmöglichen Zeitraum eine studentische Hilfskraft (bis zu 10 Std. wöchentlich) gesucht.

Ihre Kurzbewerbung mit Lebenslauf und Studienbescheinigung richten Sie bitte umgehend bis spätestens 15.09.2017 an poststelle-koeln@pa.nrw.de


Fristen für die auslaufenden Lehramtsstudiengänge gemäß LPO 2003 an den Hochschulstandorten Köln und Aachen

Der Landtag hat am 20.04.2016 die Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes (LABG) beschlossen. Danach verlängern sich gemäß § 20 Abs. 4 S. 1 LABG die Übergangsfristen für die Lehrämter von vier auf sechs Semester über der Regelstudienzeit. Die vorgenannte Regelstudienzeit bezieht sich auf das abstrakte Auslaufen der Regelstudienzeiten an den Hochschulen Köln (K) und Aachen (AC) (gerechnet ab der letzten Möglichkeit der Einschreibung in lehramtsbezogene Staatsexamensstudiengänge im Sommersemester 2011) unabhängig vom jeweiligen Fachsemester der Studierenden.

Die Erste Staatsprüfung muss folglich

  • für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen (K) bis zum 30.09.2017

  • für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (K und AC) bis zum 30.09.2018

  • für das Lehramt an Berufskollegs (K und AC) bis zum 30.09.2018 und

  • für das Lehramt für Sonderpädagogik (K) bis zum 30.09.2018

abgeschlossen sein.

Diese Fristen gelten auch für den Erwerb eines weiteren Lehramtes gemäß § 41 LPO und für Erweiterungsprüfungen gemäß § 29 LPO.

Darüber hinaus kann das Prüfungsamt diese Fristen gemäß § 20 Abs. 4 S. 2 LABG auf Antrag im Einzelfall ("Härtefallantrag") und im Einvernehmen mit der jeweiligen Hochschule unter Vorlage der entsprechenden Nachweise verlängern, soweit die Verzögerung des Studienabschlusses auf

1. einer durch ärztliches Attest oder amtsärztliches Gutachten nachzuweisenden längeren schweren Erkrankung,

2. einer Schwerbehinderung,

3. einer Schwangerschaft,

4. der Pflege und Erziehung eines eigenen Kindes bis zu zehn Jahren,

5. der tatsächlichen Verantwortung für einen anerkannten Pflegefall oder

6. der Mitgliedschaft in Organen der Selbstverwaltung der Studierenden nach § 53 Absatz 1 des Hochschulgesetzes (d.h. Studierendenparlament und AStA)

beruht, und die Regelstudienzeit (gerechnet ab der letzten Möglichkeit der Einschreibung in lehramtsbezogene Staatsexamensstudiengänge im Sommersemester 2011, siehe oben) nicht um insgesamt (bezogen auf die pauschale und härtefallbezogene Fristverlängerungen) mehr als zehn Semester überschritten wird.

Konkret bedeutet dies, dass über die pauschale Fristverlängerung von sechs Semestern (die alle Studierenden erhalten) hinaus, in besonderen Härtefällen individuelle Fristverlängerungen um maximal vier weitere Semester möglich sind (da die Obergrenze von zehn Semestern ansonsten überschritten wird). Für Studierende, die sich auf einen besonderen Härtefall berufen können, sind individuelle Fristverlängerungen folglich bis maximal zum Ende des Sommersemesters 2019 (für LA GHR) bzw. bis zum Ende des Sommersemesters 2020 (für alle anderen Lehrämter) möglich.

Diese Regelung gilt für alle Studierenden, die sich auf einen besonderen Härtefall berufen können, unabhängig davon, in welchem Hochschulsemester sie sich individuell befinden (also auch für alle, die ihre individuelle Regelstudienzeit um mehr als zehn Semester überschritten haben.

Beispiel: Die Regelstudienzeit für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen von neun Semestern ist an der Universität zu Köln bei letztmaliger Einschreibung im Sommersemester 2011 im September 2015 ausgelaufen. Das LABG von 2016 gewährt allen Studierenden zusätzlich sechs Semester bis September 2018. Die Härtefallregelung erlaubt - nach individuellen nachzuweisenden Härtefällen - bis zu maximal vier weitere Semester bis September 2020. Darauf, wie lange und in welchen Fächern jemand individuell vorher schon studiert hat, kommt es nicht an.

Für Wiederholungsprüfungen nach nicht bestandener Erster Staatsprüfung verlängern sich alle diese Fristen noch einmal um zwei Semester, also bis maximal SoSe 2020 (LA GHR) bzw. maximal SoSe 2021 (alle anderen Lehrämter).

Für Beratung und Antragstellung hierzu wenden Sie sich bitte direkt an die Außenstelle Köln.

Weitere Informationen zu den auslaufenden Lehramtstudiengängen gemäß LPO 2003 an der Universität zu Köln [mehr...]

BAföG Änderungsgesetz: Mit Schreiben vom 11.07.2012 hat das Bundesverwaltungsamt die Prüfungsämter über Folgendes informiert: „… das 23. BAföG Änderungsgesetz ist mit seiner Verkündung im Bundesgesetzblatt am 27.10.2010 in Kraft getreten. Demnach ist der leistungsabhängige Darlehensteilerlass nach § 18b Abs. 2 und 2 a BAföG nur noch für diejenigen Auszubildenden zu erreichen, die ihre Abschlussprüfung bis zum 31.12.2012 ablegen, d.h. für Studienabsolventen ab dem 01.01.2013 entfällt die Möglichkeit des leistungsabhängigen Darlehensteilerlasses. …“. Vor diesem Hintergrund werden für die Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen seit dem 01.01.2013 keine BAföG-Bescheide bzw. -Bescheinigungen mehr benötigt.

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